Das Rathaus vor Ort - Unser Vorschlag für mehr Bürgernähe

Der direkte Kontakt von Mensch zu Mensch in Verwaltungsangelegenheiten wird auch im digitalen Zeitalter für viele Bürgerinnen und Bürger weiterhin gewünscht oder erforderlich sein. Aber nicht jeder Bürger ist in der Lage oder bereit das Rathaus für einfache Verwaltungsvorgänge aufzusuchen oder die elektronischen Möglichkeiten zu nutzen. „Das Kind zum Kindergarten bringen und dabei direkt den Ausweis verlängern. Das nenn ich mal Verwaltung der Zukunft“, sagt Kunz.

„Die persönlichen Kontaktmöglichkeiten zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung müssen –auch räumlich- bürgernah gestaltet werden.“, begründet der Vorsitzende der Freien Demokraten, Stephan Kunz, den Antrag. Der Einsatz moderner Technik ermöglicht es, Leistungen auch außerhalb des Rathauses anzubieten und direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Gewerbetreibenden in Kontakt zu kommen, um einfache Verwaltungsvorgänge fallabschließend zu bearbeiten.

Aus Sicht der Freidemokraten liegen die Vorteile auf der Hand: „Im Sinne der Bürger, die in der Nähe ihrer Wohnung oder ihres Arbeitsplatzes Behördenangelegenheiten erledigen wollen und insbesondere im Sinne immobiler Menschen, für die der Gang zum Rathaus mit zahlreichen Hindernissen verbunden sein kann, ist ein mobiler Bürgerdienst eine wichtige Erleichterung“ ist Kunz überzeugt. Die technischen Voraussetzungen hierzu sind schon längst geschaffen und werden vielfach schon in anderen Kommunen eingesetzt. Mit dem „Bürgerkoffer“ der Bundesdruckerei kann die mobile Abwicklung von Verwaltungstätigkeiten, wie etwa Beantragung von Ausweisdokumenten und Führungszeugnissen sowie Ummeldungen bereits erfolgen. In der Landeshauptstadt Düsseldorf mit ihren rd. 600.000 Einwohnern werden z.B. im Jahr rd. 3.500 Vorgänge von zwei Mitarbeitern abgewickelt. „Von daher gehe ich davon aus, dass die aufgrund der niedrigeren Einwohnerzahl auch deutliche niedrigeren Fallzahlen problemlos über die vorhandenen Mitarbeiter abgewickelt werden können“, ist sich Stephan Kunz sicher.

Die Einsatzmöglichkeiten sind wegen der Tragbarkeit des „Bürgerkoffers“ sehr vielseitig. Die Freidemokraten schlagen vor, dass z.B. zu festen Terminen in den Rommerskirchener Altenheimen diese Dienstleistung angeboten wird. Aber natürlich auch in den umliegenden Ortschaften, wie z.B. dem Alten Rathaus in Widdeshoven oder auch in den Rommerskirchener Kindertagesstätten. Kunz schließt ab mit der Forderung: „So mobil und flexibel muss Verwaltung sein.“


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