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FDP Rommerskirchen macht sich im Rat für beitragsfreie Mittagsverpflegung in den Offenen Ganztagsschulen stark

Die Freien Demokraten fordern in der Dezembersitzung des Rates der Gemeinde Rommerskirchen am 02.12.2021 die Abschaffung des Elternbeitrages zur Mittagsverpflegung in den Offenen Ganztagsschulen.

Beitragsfreie Mittagsverpflegung: Heutzutage eigentlich eine Selbstverständlichkeit

Die Freien Demokraten fordern in der Dezembersitzung des Rates der

Gemeinde Rommerskirchen am 02.12.2021 die Abschaffung des

Elternbeitrages zur Mittagsverpflegung in den Offenen Ganztagsschulen.

Wichtige Entlastung für alle Eltern

Das gemeinsame Mittagessen ist zweifellos ein wichtiger Bestandteil im

gemeinsamen Schulalltag. Deshalb gehört die Schulverpflegung auch ganz

selbstverständlich zur Ganztagsschule. In den Rommerskirchener Offenen

Ganztagsschulen beträgt der Eigenanteil für die Eltern derzeit 42,00 € pro

Kind und Monat. Seit August 2020 ist dieser Eigenanteil für Empfänger von

Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz entfallen.

„Das ist absolutrichtig und sinnvoll“, sagt Stephan Kunz, der Vorsitzende der

Freidemokraten. „Eine spürbare finanzielle Entlastung braucht es gerade in

der jetzigen Zeitaber insbesondere auch für junge Familien und Alleinerziehende“,


so Kunz weiter.

Verwaltung muss besser Haushalten

Gerade wenn man um die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger sprechen

möchte, tut man sich in Rommerskirchens Verwaltung und Politik extrem

schwer. Ob es z.B. um die Grundsteuer geht oder bezahlbares Wohnen, das

Ergebnis ist immer das Gleiche: Mit Verweis auf fehlenden finanziellen

Spielraum ablehnen oder das Anliegen verschleppen. Vielmehr deutet die

Kämmerin in ihrer Rede zu Einbringung des Haushalts jetzt schon an, dass

künftig mit Steuererhöhungen für Bürger und Unternehmen zu rechnen ist.



Dabei sind die Freien Demokraten davon überzeugt, dass bei einem

Gemeindeetat von jährlich über 37 Mio. € ausreichend Potenzial besteht, die

für die Mittagsverpflegung erforderlichen 150.000 € p.a. aufzubringen. Kunz:

„Das sind gerade mal 0,4% der jährlichen Aufwendungen. Dies sollte die

Kämmerei mit den Fachämtern realisieren können. Man kann ja gerne

nochmal unsere Vorschläge der letzten Jahre zur Ausgabenreduzierung

hervorholen, die abgelehnt wurden.“



(mbo)